Was ist Taekwondo?

Diese Kampfkunst hat ihren Ursprung in Korea und eine über 2000 Jahre alte Tradition.

General Choi Hong Hi - der Vater des modernen Taekwondo

"Tae kwon do" ist koreanisch und bedeutet übersetzt "Fuß - Faust - Weg". Fuß und Faust stehen für die wichtigsten Techniken im Taekwondo: Kicks in allen Variationen, in Bauch-, Brust- oder Kopfhöhe, gefreht, gesprungen, doppelte oder dreifache Techniken. Fauststöße werden zum Angriff und vor allem für Blöcke zur Verteidigung eingesetzt. Der "Weg" hingegen beschreibt die persönliche Entwicklung, die ein echter Taekwondoka durchläuft, vom Weißgurt zum Schwarzgurt, vom Schüler zum Meister. Dabei geht es um mehr, als nur um sportliche Fortschritte. Wird Taekwondo richtig gelerht und erlernt, wird es zur Charakterschule. Geduld, Respekt vor dem Gegenüber, Erkennender eigenen Schwächen und Stärken und Selbstdisziplin sind nur einige Aspekte, mit denen sich der Sport im Training auseinandersetzen muss.

Vielseitigkeit
Wettkampf und Formenlauf sind zwei Disziplinen, bei denen man seine Fähigkeiten auf Turnieren erproben und sich mit anderen messen kann. Der Vollkontakt-Wettkampf ist Olympische Disziplin. Wettkampftaekwondo ist schnell, technisch und taktisch anspruchsvoll und sehr spannend. Formenlauf ist für jeden Taekwondoka Pflicht, der Gürtelprüfungen ablegen möchte. Die Formen sind eine feste Abfolge von Angriffs- und Verteidigungstechniken, die gegen einen oder mehrere imaginären Gegner ausgeführt werden. Daneben gibt es drei weitere Sparten: In der Grundschule wird trainiert die Basistechniken korrekt und effektiv auszuführen. Beim Bruchtest wird die Durschlagskraft der erlernten Techniken erprobt. Bei der Selbstverteidigung übt man Methoden, um sich gegen konkrete Angriffe zur Weh zu setzen.

Für jeden das Richtige
Taekwondo kann von jedem, unabhängig vom Alter und Geschlecht erlernt werden. Kinderkurse sind für Kids ab etwa Fünf Jahren geeignet. Die Kinder werden dort nicht nur spielerisch zu gesunder Bewegung angeleitet. Stille Kiner werden ermutigt sich mehr zuzutrauen, hyperaktive Kinder lernen sich in eine Gruppe einzufügen und Rücksicht zu nehmen. Taekwondo ist gut für die Fitness und fördert vor allem Kraft und Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit. Allen Bereichen gemein ist das "Do", die geistige Dimension des Taekwondo. Davon fühlen sich viele Sportler angesprochen, die vom Training mehr erwarten, als Funfaktor, Schwitzen oder Muskelkater - eine Bereicherung für Körper und Geist.

Taekwondo in Deutschland
1965 fand die erste Taekwondo Demonstration koreanischer Großmeister in Deutschland statt. Seither ist dieser koreanische Kampfsport in Deutschland fest etabliert. 1981 wurde Taekwondo erstmals als Olympische Disziplin anerkannt. Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul wurde Taekwondo erstmals als Demonstrationssportart ausgetragen. Taekwondo wurde erst bei der IOC-Sitzung 1994 in Paris zur vollwertigen olympischen Sportart erklärt. Im Jahr 2000 bei den Olympischen Spielen in Sydney erlebte Taekwondo dann seine olympische Premiere.

Trainer
Das Training leitet Andreas Wirth (1. Dan). Mit seiner über 20 jährigen Erfahrung in diesem Sport, gelingt es ihm immer wieder seine Schüler zu begeistern. Sich ständig weiterbildend verkörpert er Meister, Schüler, Motivator und Vorbild in einer Person.

Anfänger und Erwachsene können jederzeit am Training teilnehmen. Interessenten können sich im Dojo oder Tel. unter 02191 388020 melden.

Trainingszeiten

Montag  18.30-19.30 Uhr
Mitwoch 19.00-20.00 Uhr
Freitags 19.00-20.00 Uhr

 

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